Letzten Freitag mussten wir uns von Toronto verabschieden und sind umgezogen nach Moffat. Dort hat die Liebenzell Mission Canada ihren Hauptsitz. Wir wohnen dort in einer wunderschönen Idylle mit einem Megagroßen Esszimmer und ohne Internet
Tagsüber sind wir in Milton, eine „Stadt“ oder besser gesagt großes Dorf mit 50.000 Einwohnern. Wir helfen dort in einer Gemeinde bei einer Kinderbibelwoche. Diese ist heute auch schon wieder vorbei und gerade essen wir zu Mittag. Ich muss halt versuchen alles mit dem Internet zu erledigen, während wir in Milton sind, ist nicht so ganz einfach. Man muss nämlich planen!
Was das planen angeht, siehts hier sehr ereignisorientiert aus. Eigentlich wird hier deutsch gesagt nix geplant. Aber das ist, wie die Kanadier sind. (Ohje dieser Satz ist schrecklich englisch, aber das passiert ab und zu, dass man von Englisch auf Deutsch übersetzt und dann hört es sich halt etwas komisch an…) Es geht hier allgemein nicht immer um die Effizient einer Arbeit im Sinne von dem Ergebnis das rauskommt, sondern um den Menschen. Selbst im „normalen“ Arbeitsleben ist es common eher mal ein Kaffepäuschen zu machen, als immer durch zu arbeiten. Schwätzen und Kontakte mit seinem Umfeld werden hier viel mehr geschätzt.
So das war dann auch schon alles, wofür ich gerade Zeit habe, heute Mittag müssen wir packen und Wäsche waschen, da wir morgen nach New York fahren; mit dem Auto! In Deutschland würde man für die Entfernung vielleicht 4 Stunden brauchen, hier ist es mindestens doppelt so lang. Wir gehen in New York auf eine Freizeit von der Gemeinde mit der wir die Kinderbibelwoche machen. Mal schaun, was auf uns zukommt?!
Sorry, dass es momentan noch keine Bilder gibt, aber da drück ich mich grad noch davor. Ich bin fleißig am fotografieren, wir waren letzt auch bei den Niagarafällen, hab auch ein Video gemacht. Also habt Geduld, spätestens nach New York kommen bilder (also in ner Woche).
Meine Drinkempfehlung im Tim Horton´s mittlerweile ist Iced Cappuchino. Das ist weder süß, noch verbrennt man sich den Mund. Ich werd´s vermissen…
0 Antworten zu „Good Bye Adam House, Hello Pampa“