03
Jul
08

DIE ERSTEN TAGE

So nun noch ein Paar Informationen zur Stadt.

  • Heute waren wir auf Toronto Island, wobei das hier Torono heißt. Es ist generell wirklich einfach Kanadier zu verstehen, jedoch besteht Toronto zum Großteil nicht aus Kanadiern. Vor allem nicht da, wo ich wohne. Gestern zb. waren die Jungs Fußball spielen auf so nem Fußballplatz in der Nachbarschaft. Sie waren die einzigsten Weißen auf dem Platz. Bei dem Fußballplatz hab ich einen getroffen, der aus Äthiopien ist. Hier fängts schon an mit den Sprachschwierigkeiten. Klar, ich hab ihn schon verstanden, aber er musste oft wiederholen, was er arbeitet usw… Das ist hier oft so, dass zwar jeder Englisch spricht, aber die Leute auf der Straße haben alle ihr eigenes Englisch, je nach dem welche ethnische Gruppe. Dieser Mann, dessen Name ich übrigends nicht weiß (ist auch nicht so wichtig) wollte auch mal nach Deutschland, hat aber nicht geklappt. Wie selbstverständlich hat er mir dann erzählt, dass er dann halt wieder nach Italien zurück ist und es in der Schweiz probiert hat. Hat dann wohl auch nicht geklappt. Und so ist er in Kandada gelandet.
  • Allgemein sieht man hier ziemlich viel verschiedene Leute, was ja klar ist. Toronto ist eine der mulitkulturellsten Städte.
  • Nun zurück zu Toronto Island. Ist echt ne schöne Insel, vor allem wenn man so klug ist und mit nem Schülerausweis die Fähre bezahlt. Es sieht dort eigentlich aus wie in so nem Park beim Killesberg in Stuttgart, nur dass man nach 10 Minuten laufen den See sieht. Überall fliegen Möwen rum und man kann solche Fahrräder ausleihen. Auf so einem Steg haben wir so Paar Koreaner getroffen (sie sahen zumindest wie Koreaner aus), dabei gibts nichts besonderes, hier gibt es viele Asiaten aber deren Kind hatte etwas spezielle Schuhe an. Bei uns in D gibt es ja so Blinkschuhe, die blinken, wenn man läuft. Dieses asiatische Kind hatte aber keine Blinkschuhe sondern Quietschschuhe! Einfach schrecklich. Bei jedem Schritt hat das Kind gequietscht. Ich hab mich weggeschmissen vor lachen. Es ging einfach nicht anderst. So wies aussieht kann man sich dort auch ein Haus kaufen, also auf der Insel. Im Winter ist es auf der Insel bestimmt nicht so angenehm, vor allem mit dem Schneeschippen.

Ansonsten haben wir in den letzten Tagen so ne Art Einführung in die Arbeit der Liebenzeller Mission Canada gekriegt. Lory und Jakob sind die, die uns alles mögliche erzählen, was man hier wissen muss. Wir sind wirklich froh über die beiden, außerdem sprechen sie ein sehr gutes Englisch. Lorys Vater ist Lehrer und gleichzeitig Brite :-) .


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